Beschreibung des Melanotan-2-Peptidpulvers
Melanotan 2 Peptidpulverist eine synthetische Peptidverbindung, die hauptsächlich zur Regulierung der Hautpigmentierung eingesetzt wird. An der Schnittstelle zwischen Molekularbiologie und Pharmakologie hat Melanotan II (CAS 121062-08-6) aufgrund seines einzigartigen Wirkmechanismus über seinen Namen hinaus breites Interesse in der wissenschaftlichen Gemeinschaft geweckt. Es ist weit mehr als nur ein „Bräunungsmittel“; Vielmehr handelt es sich um einen hochentwickelten Schlüssel, der einen Einblick in das komplexe Rezeptor-Regulationsnetzwerk im menschlichen Körper gewährt.
Im Wesentlichen ist Melanotan II ein synthetisches Analogon eines zyklischen Heptapeptids, das vom natürlich vorkommenden -Melanozyten--stimulierenden Hormon (-MSH) im menschlichen Körper inspiriert ist. Sein Hauptgeheimnis liegt in seiner Fähigkeit, -MSH mit einer äußerst stabilen Struktur nachzuahmen und Melanocortinrezeptoren (MCRs) im Körper zu aktivieren, insbesondere den MC1R, der die Hautpigmentierung steuert. Seine Wirkung geht jedoch über die Haut hinaus. Es interagiert auch umfassend mit anderen Rezeptorsubtypen im Zentralnervensystem und peripheren Geweben, insbesondere MC4R, und öffnet so die Tür zu seiner funktionellen Vielfalt.

Echtheitszertifikat
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Produktname |
Melanotan 2 Pulver |
Chargenmenge |
3 kg |
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CAS-Nr. |
121062-08-6 |
Analysedatum |
10.12.2025 |
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Herstellungsdatum |
20251210 |
Paket |
1g/Tube |
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Haltbarkeit |
2 Jahre |
Spezifikation |
99.51% |
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Lagerung |
In dichten, lichtbeständigen Behältern an einem kühlen Ort aufbewahren. |
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Artikel |
Spezifikation |
Ergebnisse |
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Beschreibung |
Weißes feines Pulver |
Entspricht |
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Test (HPLC) |
Größer oder gleich 98 % |
99.51% |
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Maschenweite |
100 % bestehen 80 Mesh |
Entspricht |
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Asche |
Weniger als oder gleich 1,0 % |
0. 10% |
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Verlust beim Trocknen |
Weniger als oder gleich 1,0 % |
0.24% |
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Chemische Analyse |
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Heavy Metal |
Weniger als oder gleich 10 ppm |
Entspricht |
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Pb |
Weniger als oder gleich 2 ppm |
Entspricht |
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Als |
Weniger als oder gleich 1 ppm |
Entspricht |
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Hg |
Weniger als oder gleich 1 ppm |
Entspricht |
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Mikrobiologische Analyse |
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Rückstände von Pestiziden |
Negativ |
Negativ |
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Gesamtzahl der Teller |
Weniger als oder gleich 1000 KBE/g |
Entspricht |
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Hefe und Schimmel |
Weniger als oder gleich 100 KBE/g |
Entspricht |
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E.Spule |
Negativ |
Negativ |
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Salmonellen |
Negativ |
Negativ |
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Abschluss |
Gemäß interkontrolliertem Standard ist das Testergebnis qualifiziert. |
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Wirkungsdemonstration

Produktionsprozess
1.Fest-Phasensynthese (Mainstream-Prozess)
Der gängige Produktionsprozess für MT-II istFestphasenpeptidsynthese (SPPS)unter Verwendung einer Fmoc/tBu-Schutzstrategie.
Wichtige Prozessschritte:
- Harzauswahl: Fmoc-Linker Amide AM-Harz, Substitutionsgrad 0,30–0,35 mmol/g
- Aminosäurekopplung: Sequenzielle Kopplung vom C--Terminus zum N--Terminus unter Verwendung von HBTU/HOBt/DIEA oder HCTU/NMM als Kopplungsreagenzien.
- N-terminale Acetylierung: Blockierung des N--Terminus mit Essigsäureanhydrid und Pyridin.
- Selektive Entschützung von Seitenketten: Entfernung der Schutzgruppen Lys(Tfa) und Asp(OMe) mithilfe eines NaOH/Dioxan-Systems.
- Harzcyclisierung: Bildung einer zyklischen Struktur durch Laktamierung, mit HATU als bevorzugtem Kondensationsmittel.
- Spaltung: Abspaltung des Peptids vom Harz mithilfe einer TFA-Mischung (TFA:Wasser:Anisol:EDT=92.5:2,5:2,5:2,5).
- Reinigung: Zwei-stufige HPLC-Reinigung (Polymermatrixsäule + Umkehrphasen-Silicasäule), gefolgt von Acetatumwandlung.
- Lyophilisierung: Erhalt eines weißen, losen Pulvers.
Prozessherausforderungen: Nebenreaktionen der Asparaginsäure sind die größte technische Hürde. Die optimierte Strategie nutzt HCTU/NMM-Kopplung und schrittweise Synthese, wodurch Nebenprodukte deutlich reduziert werden.
2. Flüssig-Phasensynthese (alternativer Prozess)
A fully liquid-phase synthesis method for MT-II was first reported in 2008, using a [(2+2)+1+1] fragment assembly strategy, achieving an overall yield of 2.6% and product purity >90 % (ohne dass eine präparative Chromatographie erforderlich ist). Dieser Weg vermeidet die Probleme der Verwendung von hochgiftigem HF oder teuren speziellen Schutzgruppen in der Festphasensynthese und eignet sich daher für die Herstellung im großen Maßstab.
Qualitätskontrolle
Im Folgenden finden Sie Standardqualitätsspezifikationen für Melanotan II in Forschungsqualität-:
| Testgegenstand | Akzeptanzkriterien | Beschreibung |
|---|---|---|
| Reinheit (HPLC) | Größer als oder gleich 98,0 % (typischer Wert 99 %+) | Prozentsatz der Hauptpeakfläche |
| Einzelne Verunreinigung (HPLC) | Weniger als oder gleich 1,0 % | Einzelne Verunreinigungspeakfläche |
| Gehalt (wasserfrei, Essigsäure-frei) | 95.0-105.0% | Bestimmung des Peptidgehalts |
| Peptidgehalt (durch Stickstoff) | Größer oder gleich 80 % | Stickstoffelementaranalyse |
| Massenspektrometrie (MS) | Im Einklang mit dem theoretischen Molekulargewicht | Bestätigt die strukturelle Korrektheit |
| Aussehen | Weißes lyophilisiertes Pulver | Sichtprüfung |
| Wassergehalt | Weniger als oder gleich 5,0 % (wie angegeben) | Karl-Fischer-Methode |
| Essigsäuregehalt | Weniger als oder gleich 10,0 % (wie angegeben) | Rückstände aus dem Salzaustauschprozess |
| Endotoxine | Weniger als oder gleich 0,5 EU/mg (wie angegeben) | LAL-Test |
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Produkt |
Spezifikation |
Bilder |
| Melanotan 2 Peptidpulver |
99 % 1 g/Tube |
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MT 2 Fläschchen |
10 mg/Fläschchen 10 Fläschchen/Karton |
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Mt 2 Nasenspray |
10 ml/Flasche Unterstützt OEM-Stärke und Flaschen-Nasenfarbe |
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FAQ
F1: Wie lange dauert es, bis die Bräunungswirkung von MT-II sichtbar wird?
Klinische Studien und Anwenderberichte zeigen:
Sichtbarer Beginn der Pigmentierung: 5–7 Tage bei kontinuierlicher Anwendung
Volle Wirkung: 2–4 Wochen (kumulative Wirkung)
Dauer nach Absetzen: Wochen bis Monate
In der Wirkung bestehen erhebliche individuelle Unterschiede; Personen mit lichtempfindlicher Haut vom Typ I-II (helle Haut, anfällig für Sonnenbrand) erleben die deutlichsten Ergebnisse.
F2: Ist für MT-II eine UV-Bestrahlung erforderlich?
Nein. MT-II kann die Melaninsynthese unabhängig und ohne UV-Exposition induzieren. Allerdings kann eine entsprechende UV-Bestrahlung (Sonnenbad oder Solarium) den Bräunungseffekt verstärken und beschleunigen. Es ist wichtig zu beachten, dass MT-II keinen Sonnenschutz ersetzen kann-sein geschätzter Lichtschutzfaktor beträgt nur 2–4 und liegt damit weit unter dem empfohlenen Lichtschutzfaktor 30+.
F3: Welche anderen Effekte hat MT-II neben der Bräunung?
Aufgrund seiner nicht-selektiven Rezeptoraktivierungseigenschaften erzeugt MT-II auch die folgenden systemischen Wirkungen:
Regulierung der sexuellen Funktion: Induziert eine spontane Erektion (1–5 Stunden nach der Verabreichung bei Männern), steigert die Libido (berichtet bei beiden Geschlechtern).
Appetitunterdrückung: Erzeugt akuten Appetitverlust durch Aktivierung des Hypothalamus MC4R
Andere: Einige Benutzer berichten von Müdigkeit, Gähnen/Streckkomplex usw.
Diese Wirkungen sind die Hauptunterschiede zwischen Melanotan II und Melanotan I und ein wichtiger Teil des Nebenwirkungsprofils.
F4: Welche Nebenwirkungen hat Melanotan II?
- Übelkeit, Erbrechen (dosis-abhängig, am häufigsten)
- Gesichtsrötung
- Müdigkeit, Schläfrigkeit
- Spontane Erektion (kann bei Männern mehrere Stunden anhalten oder sogar zu Priapismus führen)
- Erhöhter Blutdruck
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